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Foto (Matthias Groppe): Holographie-Apparatur von Herrn Dr. Andreas Redler

Foto: Foto (Matthias Groppe): Holographie-Apparatur von Herrn Dr. Andreas Redler

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Dr. Rodislav Driben wird neuer Research Professor der ITMO University, St. Petersburg

Dr. Rodislav Driben vom Department Physik der Universität Paderborn wurde im Januar 2016 zum Research Professor der IMTO University (Saint Petersburg National Research University of Information Technologies, Mechanics and Optics), St. Petersburg, Russland, für eine Dauer von zunächst drei Jahren ernannt. Hierdurch wird seine erfolgreiche wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der IMTO University, insbesondere der Gruppe von Prof. Pavel A. Belov, welche zu zahlreichen hochkarätigen wissenschaftlichen Publikationen im Bereich der nichtlinearen Physik führte, geehrt.

Dr. Driben ist seit 2013 als Postdoktorand in der „Computational Optoelectronics and Photonics“-Gruppe von Prof. Dr. Torsten Meier tätig. Er beschäftigt sich mit komplexen Zuständen, Eigenschaften und der Dynamik von nichtlinearen quantenmechanischen Kondensaten, z. B. Solitonen, Vortices (Wirbel), Dipole, Quadrupole. Mit seinen beeindruckenden wissenschaftlichen Resultaten stärkt er sowohl die Forschungsaktivitäten des GRK 1464 „Mikro- und Nanostrukturen in Optoelektronik und Photonik“, dem er als Kollegiat angehört, und trägt zudem auch zum SFB/TRR 142 „Tailored nonlinear photonics“ mit wichtigen Simulationen der Lichtausbreitung in gekoppelten Wellenleitersystemen bei.

Jüngst wurde eine neue Arbeit von Driben in der sehr angesehenen Zeitschrift Scientific Reports veröffentlicht und ist dort mit Unterstützung des GRK 1464 per Open Access frei verfügbar (http://www.nature.com/articles/srep22758). In diesem Artikel wird aufgrund von komplexen dreidimensionalen Simulationen, die am PC2 (Paderborn Center for Parallel Computing) durchgeführt wurden, vorhergesagt, dass unter gewissen Umständen die Dynamik von gekoppelten quantenmechanischen Materiekondensaten große Ähnlichkeiten zur Dynamik von mechanischen Kreiseln aufweisen kann. Beispielsweise kann die Kopplung zweier Materiekondensate zu Präzessions- und Nutationsbewegungen führen.

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