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Habitus von Lehramtsstudierenden beim Experimentieren im Praktikum

Bei der Bearbeitung von offenen Experimentieraufgaben wurden unter den Versuchspersonen zwei Typen festgestellt: der „Theoretiker“ und der „Experimentator“. Der „Theoretiker“ verfolgt eine stark hypothesengeleitete Strategie, während der „Experimentator“ seine anfängliche Hypothese sehr schnell aufgibt, spontan neue Hypothesen ausprobiert und so nach Lösungen sucht. Vergleicht man die Effektivität beider Vorgehensweisen, sieht man, dass ein „Theoretiker“ im Vergleich zu einem „Experimentator“ die Experimentieraufgabe in der Hälfte der Zeit löst und dafür nur die halbe Anzahl an Versuchen braucht. Da sich die beiden Strategien hinsichtlich ihrer Effizienz so stark unterscheiden, stellt sich die Frage, wie Lehramtsstudierende der Physik in Experimentierpraktika arbeiten. Lassen sich unter ihnen ähnliche Typen finden? Fehlt es dem „Experimentator“ an Vorwissen für eine hypothesengeleitete Vorgehensweise bei der Durchführung von Praktikumsversuchen oder liegt es eher an motivationalen Gründen wie z.B. Freude an Ausprobieren.

Ziel der Qualifikationsarbeit ist, diese Fragen empirisch zu untersuchen: im ersten Schritt wird ein Fragebogen modellbasiert entwickelt und durch Interviews mit Studierenden angereichert bzw. überprüft und im zweiten Schritt wird die Übereinstimmung zwischen Antwortmustern im Fragebogen mit der beobachteten Vorgehensweise beim Experimentieren verglichen. (Master)

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