Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Info-Icon This content is not available in English
Foto (Matthias Groppe): Holographie-Apparatur von Herrn Dr. Andreas Redler
Department of Physics
Show image information

Foto (Matthias Groppe): Holographie-Apparatur von Herrn Dr. Andreas Redler

Photo: Foto (Matthias Groppe): Holographie-Apparatur von Herrn Dr. Andreas Redler

|

Physiker Kai Spychala erhält Preis der Universitätsgesellschaft für herausragende Abschlussarbeit

Studierende und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu ermutigen sowie ihre Begeisterung für die Wissenschaft zu fördern – diesen Zielen geht die Universitätsgesellschaft mit der Förderung von besonderen Leistungen nach. Daher zeichnet die Universitätsgesellschaft im Rahmen des Neujahrsempfangs der UPB jährlich je einen Studierenden aus dem Bereich Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie aus dem Bereich Geistes- und Gesellschaftswissenschaften einschließlich Wirtschaftswissenschaften für ihre Abschlussarbeiten aus. Die Preise sind auf jeweils 1.300 € dotiert. Darüber hinaus wird eine Auszeichnung an ausländische Studierende vergeben.

In diesem Jahr hat Kai Spychala in der Kategorie „Ingenieur- und Naturwissenschaften“ eine Auszeichnung für seine Masterarbeit im Fach Physik erhalten. Auch seinen Bachelor hat er an der UPB gemacht und war dabei von Anfang an vom Studium überzeugt: „Die Inhalte waren spannend, das Betreuungsverhältnis hier ist sehr gut und man kann jederzeit mit den Professoren sprechen.“ In seiner Masterarbeit hat er untersucht, wie es mithilfe eines nichtlinearen Mikroskopie-Verfahrens möglich ist, die Polarisation von ferroelektrischen Kristallen zu analysieren und sichtbar zu machen. Dafür hat Kai Spychala vor allem am Computer ein Modell programmiert, welches mit anschließenden Messungen verifiziert wurde. Dabei wurde die Oberfläche eines optisch nichtlinearen Kristalls mit Laserlicht einer bestimmten Wellenlänge, also Farbe, gescannt und die Intensität des zurückgestreuten Lichts mit der halben Wellenlänge gemessen. Die nichtlineare Mikroskopie ist als Analyseverfahren unter anderem in der Biologie zu finden, um beispielsweise organisches Gewebe zu untersuchen; die Interpretation des Verfahrens bei starker Fokussierung auf nichtlineare Kristalle gestaltet sich jedoch als komplexer. "Ein besseres Verständnis der Polarisationsgrenzen und der Herstellung periodisch gepolter ferroelektrischer Kristalle kann helfen, neuartige Bauelemente für die Quantentechnologien der Zukunft zu realisieren“, erläutert der Physiker. In seiner Promotion beschäftigt er sich jetzt mit der Entwicklung eines Hochfrequenzchips, der bestimmte Signale zur Kontrolle eines Quantensystems aussenden soll.

weitere Nachrichten

The University for the Information Society