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Plasmonische Strukturen

Mit hochauflösenden Lithographietechniken ist heutzutage die Herstellung von nahezu beliebig geformten Nanopartikeln aus Metallen oder Dielektrika möglich. Solche Partikel können eine starke Licht-Materie-Wechselwirkung zeigen. Diese plasmonischen Eigenschaften sind u. a. eng mit der geometrischen Form der Nanoantennen verknüpft und können daher gezielt eingestellt  werden. Durch eine geschickte Anordnung vieler solcher Antennen können zudem die plasmonischen Effekte verstärkt und so ausgenutzt werden, dass neuartige optische Bauteile, wie z.B. flache Linsen, realisiert werden können. 

Während optische Verfahren zur Charakterisierung solcher Nanoantennen häufig Ensemblemessungen darstellen und somit lediglich Aufschluss über die mittleren Eigenschaften vieler Nanoantennen liefern, können mit der Elektronen-Energieverlust-Spektroskopie (EELS) im Transmissionselektronenmikroskop die plasmonischen Eigenschaften einzelner Nanopartikel vermessen und mit theoretischen Berechnungen verglichen werden.

Die Universität der Informationsgesellschaft