Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Foto (Matthias Groppe): Holographie-Apparatur von Herrn Dr. Andreas Redler

Foto: Foto (Matthias Groppe): Holographie-Apparatur von Herrn Dr. Andreas Redler

|

Bundesministerium für Bildung und Forschung bewilligt zwei Projekte zur Quantenkommunikation

Prof. Dr. Christine Silberhorn, Prof. Dr. Artur Zrenner und Prof. Dr. Dirk Reuter, Physiker im „Center for Optoelectronics and Photonics Paderborn“ (CeOPP) der Universität Paderborn, erhalten im Rahmen des Q.com Verbunds ca. 700.000 € für zwei neue Projekte. 

Mit dem neu eingerichteten Q.com Verbund fördert das Referat für Kommunikationssysteme und IT-Sicherheit des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit Mai 2014 die Erforschung und Etablierung der Quantenkommunikation, die im Gegensatz zur herkömmlichen, klassischen Kommunikation, die Möglichkeit einer inhärent sicheren Datenübertragung bietet, mit insgesamt 9,5 Mio €. Konkret geht es dabei um die Entwicklung neuartiger Komponenten für Quantenrepeater, die eine Schlüsselrolle im Bereich der Quantenkommunikationstechnologie darstellen. Die neue Technologie macht es möglich, quantenmechanisch codierte Informationen, sogenannte Qubits, über längere Glasfaserstrecken zu übertragen.

In den zwei Paderborner Projekten werden unterschiedliche funktionelle Strukturen realisiert, die Bestandteile künftiger Quantenrepeater werden sollen. Im Projekt von Prof. Dr. Silberhorn soll ein wellenleiterbasierter Frequenzumsetzer entwickelt werden, der erstmals einzelne Photonen im UV-Bereich zu Frequenzen bei Telekommunikationswellenlängen umsetzt, so dass sie über Glasfaserkabel verschickt werden können. Das Projekt von Prof. Dr. Zrenner und Prof. Dr. Reuter besteht aus vier Arbeitspaketen: Dabei geht es um die Realisierung steuerbarer Quellen für einzelne Photonen, die Erforschung von Quantenpunkten, die direkt im Wellenlängenbereich der Telekommunikation von 1,5 µm liegen, sowie um die Implementierung von Detektoren und von quantenlogischen Gattern.

weitere Nachrichten

Die Universität der Informationsgesellschaft