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Foto (Matthias Groppe): Holographie-Apparatur von Herrn Dr. Andreas Redler

Foto: Foto (Matthias Groppe): Holographie-Apparatur von Herrn Dr. Andreas Redler

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Projektkurs Physik nominiert für den Robert-Bosch-Preis – Höchstdotierter Preis für Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Schule in Deutschland

Als eines von acht Projekten deutschlandweit wurde der Projektkurs „Physik – Mikroarchitektur der Natur“, eine Kooperation zwischen dem Department Physik der Universität Paderborn und dem Paderborner Gymnasium Theodorianum, von der Jury der Robert Bosch Stiftung für den Preis „Schule trifft Wissenschaft“ nominiert.

Insgesamt bewarben sich  64 Projekte um den mit 90.000 Euro höchstdotierten Preis für Kooperationsprojekte zwischen Schulen und Forschungseinrichtungen. In einer Vorrunde überzeugten der Paderborner Physiklehrer Andrej Wolf und der Physik-Student Johannes Pauly aus der Arbeitsgruppe  „Nanostrukturierung – Nanoanalyse – Photonische Materialien“  von Prof. Dr. Jörg Lindner mit ihrer Präsentation und sicherten dem Projekt  einen Platz unter den Finalisten.

„And the winner is…“ heißt es dann am 2. Dezember 2013 in Berlin. Im Rahmen der Preisverleihung  werden dann die Projekte bekannt gegeben, die den Hauptpreis von 50.000 Euro oder eine der weiteren, mit 20.000 Euro dotierten Auszeichnungen gewonnen haben. Das bedeutet Zittern und Daumen drücken bis zur letzten Sekunde, auch für die mitreisenden Schülerinnen und Schüler des Kurses.

Der „Projektkurs Physik“ ist eine seit zwei Jahren bestehende erfolgreiche  Kooperation zwischen dem Department Physik und dem Theodorianum. Schülerinnen und Schüler können sich in der Oberstufe für diesen Kurs entscheiden und in die Rolle eines Wissenschaftlers an der Uni schlüpfen. Dabei stehen Neugier und Entdeckergeist im Vordergrund. Die Teilnehmenden dürfen in den Laboren der AG „Nanostrukturierung – Nanoanalyse – Photonische Materialien“  von Prof. Dr. Jörg Lindner eigene Proben an modernen Mikroskopen bis hin zu einem  Rasterelektronenmikroskop untersuchen.

„Erkunden sie erst einmal die Welt des Mikro- und Nanokosmos, so stellen sie sich viele Fragen, die erst durch weitere Untersuchungen geklärt werden können“, beschreibt Andrej Wolf, Physiklehrer am Theodorianum, den Eifer der Teilnehmenden. Wie wirken Glanzshampoos auf die Oberfläche von Haaren, welche Formen und Größen haben Blütenpollen, wie kommt die Farbe ins Handy-Display oder sind Federn vom Strauß feiner als die von Tauben? „Nachdem die Grundlagen zur geometrischen Optik in der Schule gelegt wurden, sind die Schülerinnen und Schüler völlig begeistert davon, selbst an einem Elektronenmikroskop zu arbeiten und ihre persönlichen Proben zu untersuchen“, berichtet Masterstudent Johannes Pauly, der die Teilnehmenden bei ihren Gehversuchen in der Forschung begleitet.

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