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Foto (Matthias Groppe): Holographie-Apparatur von Herrn Dr. Andreas Redler

Foto: Foto (Matthias Groppe): Holographie-Apparatur von Herrn Dr. Andreas Redler

Donnerstag, 02.05.2019 | 16.15 - 17.00 Uhr | Hörsaal A1

„Kann Wissenschaft weich sein? Das Bekannte und das Unbekannte in Natur, Technik und Gesellschaft“

Prof. i.R. Dr. Jürgen Mimkes
Universität Paderborn


„Kann Wissenschaft weich sein? Das Bekannte und das Unbekannte
in Natur, Technik und Gesellschaft“


Die Wissenschaft lehrt das Bekannte und Vertraute (V) und erforscht das Unbekannte (U). Die Sozialwissenschaften nennen die bekannten Elemente (V) ex ante und die unbekannten Elemente (U) ex post. Die Naturwissenschaft hat konservative Systeme (V), die man berechnen kann, und nicht konservative Systeme (U), die man nicht berechnen kann. In der Mathematik finden wir lösbare (V) und nicht lösbare (U) Elemente in Differentialrechnung, Stochastik und bei Differenzialgleichungen. Verbindet man die (U, V) Elemente von Wissenschaft und Mathematik, haben alle Wissenschaften die gleiche harte Struktur, unabhängig von ihrem Inhalt, der durch das Fach bestimmt wird. Durch die gleichartige Mathematik entstehen korrespondierende Modelle in Natur und Gesellschaft: Ökonomik als Physik des Geldes, Sozialwissenschaft als Chemie der menschlichen Bindungen, Politik als Materialwissenschaft der Gesellschaft. Die Ergebnisse lassen sich auf aktuelle Probleme von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik anwenden, auf die Schere des Kapitalismus, die Integration von Flüchtlingen, Aggression und Krieg und die Meinungsbildung beim Brexit und bei US Wahlen.

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